Videoüberwachung könnte Grenzbeamte ersetzen
Wenig frequentierte Vorarlberger Grenzübergänge in die Schweiz und nach Liechtenstein könnten künftig in der Nacht bei geöffneten Grenzbalken mittels Videokameras überwacht werden.
Eine trilaterale Expertengruppe hat am Donnerstag in Feldkirch das Projekt "Grenzkontrolle neu" offiziell in Angriff genommen.
Die Installation von Videokameras an bis zu sieben Grenzübergängen ist schon seit Monaten im Gespräch. Sämtliche Videobilder würden zentral überwacht, die Grenzposten selbst blieben unbesetzt. Bei Auffälligkeiten würde eine mobile Einsatztruppe einschreiten.
Die am Donnerstag eingerichtete Arbeitsgruppen sollen nun Fragen etwa der künftigen Öffnungs- und Besetzzeiten, der gemeinsamen Abfertigung, der Videoüberwachung, aber auch der rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zur Klärung bringen. Die Ergebnisse sollen bis Mitte Juni vorliegen. Anschließend werden sie den zuständigen Stellen in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich zur Entscheidung vorgelegt.
Möglichkeit zur Videoüberwachung ist Gesetz
