Sammelklage gegen PC-Hersteller Dell
Eine US-Anwaltskanzlei hat dem weltgrößten PC-Hersteller Dell in einer Sammelklage unter anderem Betrug, Verbrauchertäuschung und irreführende Werbung vorgeworfen.
Die Kanzlei Lerach Coughlin Stoia Geller Rudman & Robbins LLP erklärte am Dienstag, der Konzern verspreche Kunden günstige Finanzierungsmöglichkeiten, um sie dann in Hochzins-Verträge zu locken.
Die Klage ist am 14. Februar in San Francisco eingereicht worden. Ein Dell-Sprecher nahm zu den Angaben nicht Stellung.
Statt 688 Dollar 1352 gezahlt
Die Klage wurde in Namen einer Krankenschwester eingereicht, die
einen Dell-Computer mit einem Listenpreis von 599 Dollar zusammen
mit einem Drucker für 89 Dollar gekauft und am Ende eine Rechnung
über 1.352 Dollar erhalten haben soll.
Dell lief 2004 auf HochtourenZinsen von 38,8 Prozent
Auf Drängen eines Dell-Verkäufers habe sie sich für einen Finanzierungsplan entschieden, dessen Zinsen sich auf 27,74 bis 38,82 Prozent beliefen, hieß es. "Dell verspricht einen günstigen Kredit, aber niemand erfüllt dafür die Bedingungen", sagte eine Sprecherin der Kanzlei. "Dann berechnet er unverschämt hohe Zinsen."
