23.02.2005

USA

Sammelklage gegen PC-Hersteller Dell

Eine US-Anwaltskanzlei hat dem weltgrößten PC-Hersteller Dell in einer Sammelklage unter anderem Betrug, Verbrauchertäuschung und irreführende Werbung vorgeworfen.

Die Kanzlei Lerach Coughlin Stoia Geller Rudman & Robbins LLP erklärte am Dienstag, der Konzern verspreche Kunden günstige Finanzierungsmöglichkeiten, um sie dann in Hochzins-Verträge zu locken.

Die Klage ist am 14. Februar in San Francisco eingereicht worden. Ein Dell-Sprecher nahm zu den Angaben nicht Stellung.

Zinsen von 38,8 Prozent

Auf Drängen eines Dell-Verkäufers habe sie sich für einen Finanzierungsplan entschieden, dessen Zinsen sich auf 27,74 bis 38,82 Prozent beliefen, hieß es. "Dell verspricht einen günstigen Kredit, aber niemand erfüllt dafür die Bedingungen", sagte eine Sprecherin der Kanzlei. "Dann berechnet er unverschämt hohe Zinsen."