21.02.2005

FLOP

Wenig Erfolg für Spiele auf Filmbasis

Die meisten Computer- und Konsolenspiele auf Basis von großen Kinohits in den vergangenen Jahren floppten.

Selbst der Marketingtrubel rund um den Filmstart konnte viele Spiele nicht zum Erfolg treiben.

Das hat das einst euphorische Verhältnis zwischen Hollywood und der Spiele-Industrie deutlich abgekühlt.

Wurden die Spielerechte an der "Matrix"-Trilogie noch für zehn Mio. Dollar verkauft, kostet die Lizenz für ein Spiel basierend auf "Constantine", dem neuen Film mit Keanu Reeves, schon weniger als eine Million Dollar.

Enorme Entwicklungskosten

Vor wenigen Jahren hoffte Hollywood noch auf lukrative Zusatzeinnahmen aus den Game-Lizenzen. Doch bisher haperte es oft an der Umsetzung, die Spiele scheiterten an den komplexen Filmvorlagen.

Zudem müssen sowohl die Lizenzgebühren als auch die Entwicklungskosten, die bei Blockbuster-Spielen bei etwa zehn Millionen Dollar liegen, mit entsprechend höheren Verkaufszahlen wieder wettgemacht werden - was nur in wenigen Fällen gelingt.

Denn damit Games zum Verkaufsschlager werden, müssen vor allem die Spielelemente gut sein. Das zeigt sich am umgekehrten Fall von "Riddick - Chronik eines Kriegers": Der Film war ein Flop, das Game verkaufte sich allerdings recht gut.