21.02.2005

IT-SECURITY

Datensicherheit bleibt Topthema

Die Sicherheit ihrer Systeme bleibt für große Firmen auch in diesem Jahr das wichtigste Thema in der Informationstechnologie.

Die Frage der IT-Security dominiert mit 91 Prozent der Nennungen die aktuellen IT-Themen österreichischer Firmen. Danach folgen IT-Infrastruktur mit 70 Prozent und Enterprise Resource Planning mit 61 Prozent der Nennungen.

Ein Drittel der IT-Verantwortlichen in Österreich rechnet mit leicht steigenden Budgets.

Auch in Deutschland glauben 30 Prozent, in diesem Jahr mehr Geld zur Verfügung zu haben, hingegen gehen Schweizer IT-Leiter verstärkt von Budgeteinschnitten aus.

Ausgaben für Sicherheit steigen

70 Prozent aller österreichischen IT-Verantwortlichen möchten in den kommenden Jahren für Sicherheit mehr Budget zur Verfügung stellen. Nur drei Prozent planen bei der IT-Sicherheit Budgeteinschnitte.

Auch für Mobility-Lösungen und Customer Relationship Management [CRM] steht vergleichsweise mehr Geld zur Verfügung.

Verlierer bei den Budgets ist die IT-Infrastruktur. Fast ein Drittel will hier die Gelder in den nächsten Jahren zusammenstreichen.

Projekte länger und teurer als geplant

Bei ihren IT-Projekten haben die Unternehmen im vergangenen Jahr seltener die Kosten und Zeitvorgaben eingehalten als im Jahr zuvor.

Bei durchschnittlich 35 Prozent der Gesamtprojekte und 19 Prozent der geschäftskritischen IT-Projekte werden die Zeitvorgaben nicht eingehalten.

Ähnlich sieht es bei den Budgets aus. Im Schnitt werden bei ca. 30 Prozent der befragten Unternehmen die Projektbudgets überschritten.

Aus Sicht der IT-Manager sind die Hauptgründe für schlecht laufende IT-Projekte zu viele parallel laufende Projekte und zu geringe interne Ressourcen, die für die Unterstützung der Projekte zur Verfügung stehen.