29.12.2004

DEUTSCHLAND

IT-Sicherheit durch Mitarbeiter bedroht

Versehentliche Fehler ihrer Angestellten gefährden zunehmend die Informationssicherheit in deutschen Unternehmen. Nur drei von fünf Beschäftigten wissen laut Einschätzung von IT-Verantwortlichen, wie sie sicher mit ihren Daten umgehen.

Umfassende Sicherheitsrichtlinien mit definierten Schutzzielen und Maßnahmen sollten daher in Unternehmen verbindlich festgeschrieben und kommuniziert werden. Besonders an der Informationsweitergabe hapert es jedoch.

Bisher bietet nicht einmal jedes dritte Unternehmen

Sicherheitsschulungen für die Angestellten an. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "IT-Security 2004" der InformationWeek, die zusammen mit Mummert Consulting ausgewertet wurde.

Sicherheits-Richtlinien als Fremdwort

Fast jeder sechste IT-Verantwortliche hält hauptsächlich seine autorisierten Mitarbeiter für die Verursacher der Sicherheitsverstöße im Unternehmen.

13 Prozent misstrauen vor allem nicht autorisierten und acht Prozent ehemaligen Mitarbeitern.

Jedes fünfte Unternehmen versäumt es, seine Mitarbeiter über Datenschutz- oder Verhaltensrichtlinien zu informieren.

Manche Manager haben scheinbar noch nicht erkannt, wie wichtig Datensicherheit für den Unternehmenserfolg ist, und verzichten komplett auf Sicherheitsrichtlinien. Mehr als jedes fünfte Unternehmen hat immer noch keine so genannte Security Policy.