EU plant keine neuen Kriminaldatenbanken
Die EU-Kommission plant keine neuen kostspieligen Datenbanken zur EU-weiten Verbrechensbekämpfung.
Sie will aber einen "technischen Austausch" von Grunddaten über verurteilte Personen unter den 25 Mitgliedsländern erreichen, sagte EU-Justizkommissar Franco Frattini am Montag in Berlin nach einem Gespräch mit der deutschen Justizministerin Brigitte Zypries.
Name und Geburtsdatum "Minimum"
Dies könne durch einfache Vernetzung von Datenbanken geschehen.
Ein Zugriff auf Namen und Geburtsdaten von Verurteilten sei das
Minimum, sagte Frattini.
Schwarze Listen, "schlechte" Kunden
