Gute Aussichten für IT-Markt Österreich
Der österreichische Markt für Informationstechnologie [IT] wird 2005 um 6,5 Prozent wachsen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des internationalen Beratungsunternehmens IDC.
Damit liege man knapp über dem internationalen Trend von 6,1 Prozent. Der heimische IT-Sektor wird heuer ein Volumen von 6,109 Mrd. Euro erreichen. Das stärkste Wachstum wird mit 6,9 Prozent im Bereich Services erwartet, gefolgt vom Software-Segment mit einem Wachstum von 6,2 und dem Hardware-Sektor mit 6,1 Prozent.
Die wichtigsten IT-Themen für die Unternehmen seien Sicherheit und mobile Lösungen. Für sämtliche Geschäftsfelder wird auch für 2006 mit einem ähnlich starken Wachstum gerechnet.
Für österreichische Unternehmen spielt die Auslagerung von Geschäftsprozessen in Billiglohnländer [Outsourcing] wie Indien oder Brasilien nur eine untergeordnete Rolle. Haupthindernisse sind dabei die Kulturunterschiede, das Sprachproblem und die mittelständischen Unternehmensstrukturen in Österreich.
Firmen bei IT-Outsourcing zurückhaltendBetriebsausgaben bleiben konstant
Mehr als 52 Prozent aller befragten Klein- und Mittelbetriebe [KMUs] verfügen über ein IT-Budget von maximal 70.000 Euro. Umgekehrt können mehr als 24 Prozent der Großunternehmen auf ein IT-Budget von mehr als einer Million Euro zurückgreifen.
Das den einzelnen Unternehmen zur Verfügung stehende IT-Budget wird laut IDC-Studie im Schnitt zu 88 Prozent ausgeschöpft.
Die Ausgaben der Betriebe würden heuer wie im Vorjahr konstant bleiben. 11,4 Prozent der von IDC befragten Unternehmen gaben an, dass es IT-Bereiche gibt, für die 2005 Budgetkürzungen vorgenommen wurden. 34 Prozent gaben an, dass bestimmte Projekte im letzten Jahr verschoben bzw. gestrichen wurden.
