Nikon zurück in den schwarzen Zahlen
Gute Verkäufe bei hochwertigen Kameras und Anlagen zur Chipfertigung haben den japanischen Fotokonzern Nikon im dritten Quartal zurück in die schwarzen Zahlen gebracht. In den drei Monaten bis zum 31. Dezember sei ein operativer Gewinn von 5,9 Milliarden Yen [rund 44 Millionen Euro] erzielt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 7,4 Milliarden Yen ausgewiesen worden.
Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres konnte Nikon einen Nettogewinn von 23,4 Milliarden Yen [174,7 Millionen Euro] ausweisen, wie das Unternehmen am Montag in Tokio mitteilte. Der Umsatz stieg im Zeitraum von April bis Dezember 2004 um knapp 29 Prozent auf 465,9 Milliarden Yen [3,5 Milliarden Euro].
Die Verkäufe hochwertiger Spiegelreflexkameras liefen laut Nikon im Zeitraum von April bis Dezember gut. Bei kompakten Digitalkameras machten sich aber weiter "eine stärkere Konkurrenz und Preissenkungen" bemerkbar. Anziehende Umsätze konnte Nikon bei so genannten Steppers verbuchen, die zur Produktion integrierter Schaltkreise und von Bauteilen für LCD-Bildschirme verwendet werden.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/2005, das im März endet, ließ Nikon seine Prognose unverändert. Demnach wird ein Nettogewinn von 28,6 Milliarden Yen erwartet. Der Umsatz soll um rund 30 Prozent auf 660 Milliarden Yen steigen.
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