Kodak ist Digicam-König in den USA
Nach einem schwierigen Start ist Kodaks Geschäft mit Digitalkameras nun doch in Schwung gekommen. Am Heimatmarkt, den USA, hat der Hersteller 2004 4,88 Millionen Digicams verkauft [das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahr] und liegt nach Marktanteilen mit 21,9 Prozent auf Platz eins.
An zweiter Stelle liegt laut Marktforscher IDC mit 19,4 Prozent oder 4,33 Millionen verkauften Stück der japanische Elektronikkonzern Sony. Dahinter folgen Canon [16,1 Prozent], Hewlett Packard [8,1 Prozent], Fuji [acht Prozent] und Nikon [6,2 Prozent].
Mit dem Einstieg in den digitalen Fotomarkt reagierte Kodak zwangsläufig auf den rückläufigen traditionellen analogen Fotomarkt.
Kodak hofft auf Digicams und FotohandysBaldiger Wachstums-Stopp
Insgesamt wurden in den USA im vergangenen Jahr 22,3 Millionen Digicams verkauft, für 2005 rechnen die Marktforscher mit einem Wachstum bis zu 15 Prozent.
Ab 2006 ist dann laut Analysten jedoch weltweit Schluss mit dem Wachstum. Laut Sony-Manager Katsuya Nakagawa sei in Japan die "magische Grenze" von 40 Prozent der Haushalte, in denen es eine Digitalkamera gibt, bereits übertroffen.
Auch die USA und Europa dürften diesen Grenzwert schon bald erreichen.
