Das vernetzte Haus für jedermann
Vernetzte Häuser, in denen die wichtigsten Haushalts- und Unterhaltungsgeräte digital gesteuert und miteinander verbunden werden, sind nach Ansicht von Microsoft-Gründer Bill Gates keine Zukunftsmusik mehr.
"Die Chiptechnologie ist so preiswert geworden und die Software so leistungsfähig, dass heute normale Leute solch ein Haus bauen können, sagte der "Chief Software Architect" von Microsoft zur Inbetriebnahme der elektronischen Haustechnik im "Haus der Gegenwart" in München-Riem.
Im "Haus der Gegenwart" spielt das Microsoft-Betriebssystem "Windows XP Media Center Edition" eine Schlüsselrolle: Es steuert die einzelnen elektronischen Komponenten. Die vernetzten Geräte sollen Lebensqualität, Komfort und Sicherheit der Bewohner erhöhen.
Im Gegensatz zu einem "Haus der Zukunft" setzt das Münchner Projekt technologisch nicht auf Prototypen aus den Entwicklungslabors, sondern auf Geräte und Programme, die bereits heute auf dem Markt erhältlich sind.
Im "Smart House" in Barcelona findet sich laut seinen Errichtern die fortschrittlichste Technologie für den Hausgebrauch in ganz Europa.
Schlauestes Haus Europas in BarcelonaFür jeden Häuslbauer machbar
Microsoft ist seit 2003 Partner des Architektur-Projektes und hatte sich um die Themen digitale Haussteuerung, Kommunikation und Unterhaltungskomponenten gekümmert.
Insgesamt 86 Unternehmen und Verbände waren an der Entwicklung des Ausstellungshauses beteiligt. Das Gebäude wird während der Bundesgartenschau 2005 in München einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.
"Das "Haus der Gegenwart" könnte in einer vereinfachten Version für 250.000 Euro auf einem 500 Quadratmeter großen Gelände nachgebaut werden", sagte Architekt Markus Altmann.
