26.01.2005

STUDIE

PC-User kämpfen häufiger mit der Technik

Immer mehr Menschen nutzen einen Computer und gehen damit auch ins Internet - doch gleichzeitig scheinen Technik-Probleme fester Bestandteil jedes PCs zu sein.

Laut einer aktuellen Umfrage hat die Hälfte aller PC-User zunehmend Probleme mit ihrem Computer, wovon rund ein Drittel Schwierigkeiten mit Hard- und Software hatte, 32 Prozent hatten mit Internetproblemen zu kämpfen. Dies ergab eine Befragung von TNS Emnid Bielefeld im Auftrag der Agentur Mediaedge:cia.

Der Anteil steigt offenbar mit der Internet-Nutzung, von den Heavy-Internet-Usern hatten sogar 63 Prozent Probleme zu bewältigen.

Das am meisten genannte Problem war dabei der abrupte Programmabsturz, 32 Prozent der Befragten erlebten ihn in letzter Zeit häufiger. Einem Viertel blieb der Grund für den Blue Screen ein Rätsel.

Zehn Prozent ignorieren Probleme

Wenn der PC mal streikt, kann sich laut Studie ein Drittel der Befragten selbst helfen, der Rest sucht allerdings woanders Hilfestellung.

19 Prozent wenden sich an den Fachmann, 14 Prozent fragen den Kollegen aus der IT-Abteilung, ca. ebensoviel suchen jeweils Rat im Internet oder in Fachzeitschriften.

Zehn Prozent der User versuchen das Problem vorerst einmal zu ignorieren, spätestens bis gar nichts mehr geht, oder schalten den PC einfach gar nicht mehr ein.

Trotz der Probleme können sich 42 Prozent der Befragten ein Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen.

Die Hälfte der Nichtnutzer findet allerdings dass die PC-User zuviel vor dem Rechner sitzen. Diese glauben aber selbst nur zu einem Drittel, dass sie zuviel Zeit vor dem Rechner verbringen.

Gewalt gegen den Rechner

Wenn nichts mehr geht, schrecken viele Menschen aber auch nicht vor Gewalt gegen ihre Rechner zurück.

Immer mehr brüllen ihre Computer an, sie schimpfen und fluchen, einige schlagen und treten auch nach ihnen. Sie sind nicht in der Minderheit.

Eine Magisterarbeit der Soziologin Marleen Brinks zeigt, dass über 30 Prozent zumindest schon nach der Maus geschlagen haben.