25.01.2005

2004

LG Electronics mit Rekordumsatz

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics hat im vierten Quartal dank eines Rekordabsatzes von Mobiltelefonen wieder Gewinne geschrieben. Niedrigere Preise für Flachbildschirme begrenzten allerdings das Wachstum.

Im Gesamtjahr konnte LG einen Rekordumsatz von 24,7 Billionen Won [etwa 18,3 Milliarden Euro] und einen Gewinn von 1,5 Billionen Won [rund 1,1 Mrd. Euro] erwirtschaften.

Der Überschuss sei im Vergleich zum Jahr 2003 um 130,3 Prozent, der Umsatz um 22,2 Prozent gestiegen, teilte LG mit.

Der weltweit fünftgrößte Handy-Hersteller bezifferte seinen Nettogewinn im letzten Quartal auf 143,6 Milliarden Won [rund 106 Millionen Euro] und übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt 126 Milliarden Won vorausgesagt hatten.

Zähe Nachfrage bei Flatscreens

Im vierten Quartal 2003 hatte LG noch einen Verlust von 17 Milliarden Won verbucht. Der Umsatz stieg auf 6,5 von 5,42 Billionen Won.

Den Handyabsatz konnte LG im gesamten Jahr auf 44 Millionen Stück steigern, was einem Plus von 61,6 Prozent entsprach.

Dagegen hat LG im Geschäft mit Flachbildschirmen mit einer weltweiten Angebotsflut bei zäher Nachfrage durch Konsumenten zu kämpfen. Analysten rechnen allerdings ab der zweiten Hälfte 2005 mit einem Anziehen der Nachfrage und damit auch der Preise.

Belastend wirkte sich dem Unternehmen zufolge auch der Anstieg des Won zum Dollar aus, der im vierten Quartal elf Prozent betrug. Dadurch verteuerten sich die Produkte von LG im Ausland.