24.01.2005

US-ARMEE

Bewaffnete Roboter für den Irak

Noch im März könnten die ersten bewaffneten Roboter-Soldaten in den Irak einziehen.

Die so genannten SWORDS [Special Weapons Observation Reconnaissance Detection Systems] sollen auch im Nahkampf eingesetzt werden.

Die von der US-Firma Foster-Miller entwickelten Roboter wurden bereits früher in einer abgespeckten Version zum Entschärfen von Minen eingesetzt.

Nach sechs Monaten Entwicklungszeit und einer Investition von zwei Millionen Dollar werden die Roboter nun wahlweise mit dem Infanterie-Sturm-Maschinengewehr M249 oder M240 SAW ausgestattet.

Bis zu vier Stunden einsatzfähig

Die Roboter-Vehikel werden mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben und sind je nach Mission bis zu vier Stunden einsatzfähig.

Ausgerüstet mit vier Kameras und Nachtsichtgeräten sendet der Roboter Bilder an seinen Operator.

Der Soldat trägt seine Waffe künftig also nicht mehr auf der Schulter, sondern bedient sie in einer Entfernung von etwa einem Kilometer.

Gesteuert werden die SWORDS über ein etwa 15 Kilo schweres Kontroll-Panel mit zwei Joysticks, ein paar Knöpfen und einem Bildschirm. Für die Zukunft ist aber ein Gameboy-ähnlicher Controller in Verbindung mit Display-Brillen geplant.