18.01.2005

EUROPA

Apples Preispolitik unter Beschuss

Die Preispolitik des US-Herstellers Apple rund um seinen "kostengünstigsten Mac aller Zeiten", den Mac mini, ruft nun erste Kritik auf den Plan.

Während der Klein-Rechner in den USA für 499 bzw. 599 Dollar angeboten wird, müssen Käufer in Europa fast genauso viel bezahlen - allerdings in Euro [in Österreich werden überhaupt 499 bzw. 599 Euro fällig]. Damit müssen in der EU-Kunden für den Mini-Rechner zwischen 50 und rund 60 Euro mehr bezahlen.

In einer Online-Petition fordern die potentiellen Käufer nun eine Anpassung des Preises an die geltenden Umwechslungskurse, die derzeitigen Preise seien angesichts des Kurses von 1,32 Dollar für einen Euro viel zu hoch.

60 Euro Preisunterschied

Laut der in der Petition aufgestellten Rechnung würde der Mac mini in Deutschland inklusive 16 Prozent Steuern auf 440 Euro kommen, derzeit verlangt Apple für die kleinste Konfiguration aber 489 Euro. Für den 1,42 GHz Mac mini würden 526 Euro anfallen, dieser kostet derzeit 589 Euro.

Auch mögliche Gegenargumente werden angesprochen, so seien zum Beispiel die Transportkosten eher zu vernachlässigen, da Apple den Mac mini entweder in Irland oder in Asien fertigen lasse.

Die Unterzeichnenden führen zudem an, dass Apple den Mac mini zur Eroberung eines größeren Marktanteils herausgebracht hat und argumentieren, dass der aktuelle Verkaufspreis in Europa mehr als kontraproduktiv sei.