Rattenzellen bewegen Mikroroboter
US-Forschern ist es nun gelungen, lebende Herzmuskelzellen von Ratten mit mechanischen Bauteilen zu verbinden.
Das Verfahren könnte in Zukunft den Bau winzigkleiner muskelbetriebener Maschinen ermöglichen.
Dabei werden Mikromaschinen von der Größe weniger Millimeter mit altbewährten biologischen Elementen kombiniert.
Die an der Universität von Kalifornien in Los Angeles arbeitenden Forscher Jianzhong Xi, Jacob Schmidt und Carlo Montemagno stellten ihre Arbeit in einem Bericht für das Journal "Nature Materials" vor.
Mikroroboter mit Muskelkraft angetriebenDie Zellen wurden zu diesem Zweck auf einen Chrom-Gold-Film auf einer Siliziumplatte aufgetragen und wuchsen so zu Muskelbündeln heran.
Eingefasst in ein flexibles Metallgerüst bringen die Muskelbündel die Teile durch Konktraktion in Bewegung.
Eine einfache Zuckerlösung liefert dabei die Energie für die Muskeln. Die Kontraktionen werden durch elektrische Impulse ausgelöst.
