Copyright-Reformer als "Kommunisten"
Microsoft-Gründer Bill Gates hat den Verfechtern einer Lockerung von Urheberrechtsgesetzen reaktionäre Bestrebungen unterstellt.
Wer die Regelungen zum Umgang mit geistigem Eigentum reformieren wolle, zähle zu einer "neuen Art von Kommunisten", sagte Gates am Donnerstag [Ortszeit] dem Online-Branchendienst ZDnet.
Copyright als Anreiz
Diese Leute wollten "unter verschiedenen Vorwänden das
abschaffen, was Musiker, Regisseure und Software-Programmierer zum
Schaffen anreizt". "Sie glauben nicht daran, dass diese Art von
Anreizen existieren darf", sagte Gates weiter.
Keine Nutzerdaten für MusikindustrieZwar könne es "hier und da" bei der Copyright-Gesetzgebung Nachbesserungen geben. Doch das geistige Eigentum sei der Antrieb, "um die Produkte von morgen zu entwickeln", betonte Gates.
Dies trage auch zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei.
