Der Personal Computer wird 30
Der Personal Computer [PC] wird 30 Jahre alt. Im Jänner 1975 stellte die Zeitschrift "Popular Electronics" den Altair 8800 vor, berichtete das weltgrößte Computermuseum, das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn.
Der Hinterhofhändler Ed Roberts aus dem US-Staat New Mexico hatte ihn ursprünglich für Tüftler und Bastler konstruiert und bot ihn als Bausatz für 397 Dollar an.
Der Kasten ohne Bildschirm, Tastatur und Festspeicher hat mit heutigen PCs wenig Ähnlichkeit, begeisterte aber Elektronikfans. Mithilfe von Kippschaltern und Leuchtdioden ließen sich einfache Programme erschaffen.
Der Altair 8800
Üblicherweise werden alte und ausgediente Rechner der Müllabfuhr
beziehungsweise der Wiederverwertung zugeführt. Immer mehr dieser
Rechner ziehen als historische Artefakte nunmehr neue Aufmerksamkeit
auf sich und werden als Sammlerstücke um gutes Geld gehandelt.
Computer als AntiquitätenVorerst für Bastler und Tüftler
Auch der Mitgründer des Software-Riesen Microsoft, Bill Gates, schrieb seine ersten Programme auf dem Altair.
Obwohl sich schnell eine Fanszene um den Altair bildete, fand in der breiteren Öffentlichkeit erst der Apple II von 1978 größere Beachtung.
Den Durchbruch brachte der erste PC von IBM im Jahr 1981. Nach einjähriger Entwicklungszeit brachte das Unternehmen den ersten "PC" auf den Markt, der mit einem Betriebssystem von Microsoft und einem Prozessor von Intel ausgerüstet war.
Apples Macintosh feierte 2004 einen 20. Geburtstag. Damit ist allerdings weit mehr verbunden als die Hauptproduktlinie des Computer-Herstellers. Mit dem ersten Macintosh bekamen die "Personal-Computer" auch in Grundzügen ihr bis heute bekanntes Gesicht: die grafische Oberfläche mit Fenstern, Ordner-Symbolen, dem Papierkorb, Drop-down-Menüs und der Maussteuerung.
Apples Macintosh wird 20Klassiker im Museum
Im Heinz Nixdorf MuseumsForum ist der Altair Teil einer umfangreichen Präsentation der PC-Geschichte. Die wichtigsten Geräte wie der Sinclair ZX 80, der Commodore C 64 oder der Tandy TRS-80 sind dort ausgestellt.
An mehreren Bildschirmen können die Besucher historische Programme und Betriebssysteme ausprobieren. Unter anderem stehen Videospiel-Klassiker wie etwa "Donkey Kong" oder "PacMan" zum freienSpiel zur Verfügung.
Heinz Nixdorf MuseumsForum
