Supercomputer mit bis zu 69 TeraFLOPs
Am Leibniz-Rechenzentrum der Münchener Akademie der Wissenschaften wird derzeit ein neuer Supercomputer installiert, der das bestehende System Hitachi SR8000 ablösen wird. In der ersten Ausbaustufe wird der Höchstleistungsrechner bis zu 33 Bio. Rechenoperationen pro Sekunde [33 TeraFLOPs pro Sekunde] durchführen. Im Endausbau soll er sogar bis zu 69 TeraFLOPs schaffen. Ausgerüstet ist das System der Firma Silicon Graphics [SGI] mit Intel Itanium-Prozessoren.
Die Besonderheit des ausgewählten Systems ist sein sehr großer, einheitlich adressierbarer Hauptspeicher. Dadurch wird die Programmierung von parallel ablaufenden Anwendungen deutlich erleichtert. Die gegenwärtige Hauptplatine mit 1,3 Terabyte Hauptspeicher wird derzeit auf 20 TB ausgebaut und soll in der letzten Ausbaustufe 40 Terabyte fassen. Die Kapazität des Plattenspeichers wird sukzessive auf 660 Terabyte vergrößert.
Eingesetzt wird der neue Superrechner vor allem für die Simulation komplexer Systeme und Prozesse in der Physik, Materialforschung, Strömungsdynamik, Astrophysik, Chemie sowie in den Geo- und Biowissenschaften. Seinen Betrieb soll der Rechner Anfang 2006 aufnehmen, 2007 soll die Endausbaustufe erreicht sein.
Europas Supercomputer werden vernetzt
