09.12.2004

VERSCHIEBUNG

Österreicher nutzen Handy multifunktional

Die Österreicher telefonieren mehr mobil denn je und das Handy wird zunehmend zu einer Art "Schweizer Messer" - das ist das Resümee aus der diesjährigen Studie von Fessel-GfK im Auftrag der mobilkom austria.

Das Handy wird demnach zunehmend multifunktional genützt: Neben dem Sicherheitsaspekt, um in Ausnahmesituationen jederzeit Hilfe rufen zu können, gaben die 1.000 Befragten an, das Handy auch als Uhr, Wecker, Kalender oder Zeitung zu nutzen.

Unter den Zusatzfunktionen ist vor allem die Uhr nicht mehr wegzudenken: 77 Prozent der Österreicher schauen regelmäßig oder gelegentlich auf die Zeitangabe ihres Mobiltelefons, so die Studie. Auch Wecker und Kalender werden zunehmend durch das Multifunktionsgerät ersetzt:

60 Prozent lassen sich in der Früh durch den Handy-Klingelton aus dem Schlaf reißen und 42 Prozent verwalten regelmäßig oder zumindest ab und zu ihre Termine am Mobiltelefon.

Gefühl der Sicherheit

Besonders positiv wird das "Alltagsgerät Handy" auf Grund der Tatsache wahrgenommen, dass es Sicherheit vermittelt, meinte Rudolf Bretschneider, Geschäftsführer von Fessel GfK.

82 Prozent der Befragten erachten es als wichtig, dass ältere Menschen ein Handy für Notfallsituationen bei sich tragen und 67 Prozent finden es vor allem für Kinder in brenzligen Augenblicken wichtig.

Mehr als jeder Zweite gab an, das Mobiltelefon bei Freizeitaktivitäten bei sich zu tragen, um in Ausnahmesituationen mit der Außenwelt verbunden zu sein.

Auch Senioren nutzen das Handy zunehmen: Jeder Zweite zwischen 55 und 69 Jahren verschickt zum Beispiel Kurzmitteilungen via Handy. Bei den über 70-Jährigen ist es immerhin fast jeder Vierte.