Valve verbannt 20.000 "Half Life 2"-Spieler
Nachdem wegen eines Code-Leaks bereits die Veröffentlichung des Spiels verschoben werden musste, wollen die Entwickler von "Half Life 2" [HL2] nun offenbar hart durchgreifen.
Rund 20.000 Gamern hat Valve den Steam-Online-Account, Valves Online-Community und E-Commerce-Plattform, abgedreht, weil ein Großteil davon nach Ansicht von Valve eine illegale Kopie des Spiels im Einsatz hatten. Auch sollen gestohlene Kreditkarten zum Kauf des Spiels verwendet worden sein.
Allerdings haben sich in den Steam-Foren bereits einige User gemeldet, die ihrer Meinung nach zu Unrecht ausgeschlossen wurden. So sollen auch einige Steam-Accounts Dieben zum Opfer gefallen sein.
Über Steam können User Valve-Games auch online beziehen, bereits vor dem offiziellen Release am 16. November hat Valve seine Spiele über die E-Commerce-Plattform zum Download angeboten.
Gamer auf der Jagd nach Spiele-DiebenSchutz vor illegalen Angeboten
Ob das System wirklich, wie von Valve in seinem offiziellen Statement angeführt, dabei hilft, illegale Kopien aus dem Netz ziehen, darf allerdings bezweifelt werden. So dürften die meisten gecrackten Versionen gänzlich ohne Steam-Unterstützung auskommen, wenn auch mit kleinen Einschränkungen.
Allerdings könnte das System dennoch Schule machen, sollte Valve der Beweis gelingen, dass damit der Vertrieb von illegalen Kopien nachhaltig eingedämmt werden kann.
Valve bestritt in seinem Statement absichtlich falsche CD-Keys, Game-Kopien oder Anleitungen für Spielecracks ins Netz gestellt zu haben, um damit Raubkopierer zu fangen. Der Hack komme aus der Community, so wie alle, gab Valve an.
