23.11.2004

STUDIE

Wachsende Breitbandnutzung in den USA

Die Zahl der US-Amerikaner, die Breitband-Internet verwenden, hat sich von 2001 bis Ende 2003 verdoppelt.

Das belegt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsministeriums, bei der 57.000 US-Haushalte befragt wurden.

Demnach nutzen knapp 20 Prozent der Haushalte Internet via Breitbandzugang. Die beliebteste Zugangsmethode ist die Kabelverbindung, die von 12,9 Millionen US-Haushalten genutzt wird. DSL hat stark aufgeholt und wird von 9,3 Millionen Haushalten eingesetzt. Der herkömmliche Dial-up-Zugang ist für 38,6 Millionen Haushalte das Mittel der Wahl.

Digitale Kluft

"Die Studie zeigt, dass wir weiterhin einen enormen Unterschied zwischen dem urbanen und dem ländlichen Amerika haben", meint Gregory L. Rohde, oberster Telekom-Berater von Ex-Präsident Bill Clinton.

Außerdem würden nur einer von sieben Schwarzen sowie einer von acht Latinos Breitbandzugang besitzen. Dagegen würden ein Viertel der weißen Haushalte über schnellen Zugang zum Netz verfügen.

In urbanen Regionen verfügen 40,4 Prozent der Haushalte über schnelle Internet-Anbindungen, während die Zahl bei Nutzern auf dem Land weitaus geringer ist. Viele Befragte sagten, dass es keine Breitbandservices in ihrer Region gebe.

Die Studie wurde bereits im September dieses Jahres fertig gestellt, aber erst kürzlich präsentiert.