19.11.2004

OPEN SOURCE

Japaner entwickeln Linux für 3G-Handys

Die japanischen Elektronikriesen Matsushita [Panasonic] und NEC sowie der Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo haben gemeinsam ein Betriebssystem für 3G-Handys auf Linux-Basis entwickelt.

Das Betriebssystem soll vorerst in drei Mobiltelefonen in Japan zum Einsatz kommen, teilten die Unternehmen in Tokio mit. Die Plattform soll aber auch ausländischen Produzenten zur Verfügung gestellt werden.

Die neue Software-Plattform soll vorerst in drei FOMA-Handys des japanischen Mobilfunkriesen NTT DoCoMo zum Einsatz kommen.

Erstes Modell schon auf dem Markt

Dabei handelt es sich um das von NEC produzierte Modell N900iL, das in diesem Monat herausgebracht wurde und sich vor allem an Business-User richtet. Die beiden anderen Handys mit Linux, das ebenfalls von NEC stammende N901iC und das Panasonic-Modell P901i, kommen erst später auf den Markt.

Die Unternehmen versprechen sich vom 3G-Linux-Betriebssystem unter anderem eine leichtere Einbindung von Multimedia-Applikationen. Weiters soll die Entwicklung von Multimedia-Features für 3G-Handys vorangetrieben werden.