Heimelektronik macht PCs Konkurrenz
Der PC-Markt gerät nach Einschätzung des Marktforschungsinstituts Gartner zunehmend durch neue Geräte für die Heimunterhaltung unter Druck.
"Abgesehen von der Mobilität gibt es einen auffälligen Mangel an neuen Funktionen bei Personal Computern für private Nutzer", sagte Gartner-Analyst George Shiffler am Montag. Dieser Mangel steigere noch die Attraktivität von elektronischen Entertainment-Geräten wie zum Beispiel neuen Flachbild-Fernsehern, bestätigt auch Gartner-Analyst Kiyomi Yamada.
Der weltweite Absatz von Personal Computern wird nach Schätzungen der Marktforscher im vierten Quartal 2004 mit 51,9 Millionen ausgelieferten Stück um 10,1 Prozent steigen. Dabei werde der Umsatz vor allem im Geschäft mit Geschäftskunden gemacht, hieß es.
11,4 Prozent mehr PCs als im Vorjahr
Die Verkäufe an Privathaushalte werden nach den Schätzungen
selbst in der Vorweihnachtszeit zurückgehen. Insgesamt erwartet
Gartner, das im Jahr 2004 weltweit 182,7 Millionen PCs verkauft
werden, das wären 11,4 Prozent mehr als in 2003.
PC-Markt bleibt hinter Erwartungen zurück
