SGI-Rechner für visuelle Hochleistungen
Silicon Graphics [SGI] wird auf der LinuxWorld 2004 erstmals sein neues System "Silicon Graphics Prism" präsentieren.
Die auf Intel-Itanium2 basierende 64-Bit-Linux-Produktlinie ist laut dem Hersteller die weltweit erste Visual-Computing-Plattform, die unter einer Linux-Shared-Memory-Umgebung hochgradig skalierbare Grafik- und Rechen-Ressourcen bietet.
Neben HPV [High-Performance-Visualisierung] bietet Prism eine Single-System-Image[SSI]-Umgebung, ohne die üblichen Einschränkungen durch Cluster-Lösungen.
Die Maschine bietet feinkörnige Modularität. Das bedeutet laut SGI, dass der Kunde heute eine Konfiguration wählen und morgen auf eine zukünftige Lösung umrüsten kann. Zusätzlich sichert Prism die Lauffähigkeit bestehender professioneller Software-Lösungen, ohne dass Portierungen auf die Maschine erforderlich sind.
SHI baut derzeit einen Supercomputer für das US-amerikanische National Center for Supercomputing Applications [NCSA], das ein einziges Linux-Image verteilt über 1.024 Prozessoren einsetzt.
SGI baut Riesen-Linuxcluster"Space-to-Face"-Demonstration
Neben mehreren unterschiedlichen Anwendungen wird auf der LinuxWorld 2004 auch eine "Space-to-Face"-Demonstration gezeigt.
Dabei wird auch flüssiges Hineinzoomen in umfangreiche Pixelmengen demonstriert wobei der Betrachter den Eindruck hat, er nähere sich der Erde aus dem Weltall.
Der Anflug aus dem Space geht nahtlos in plastische, miterlebbare Flüge durch Gebirgstäler über. Dabei wechselt Prism unmerklich von der Sicht auf 2D-Images zur 3D-Visualisierung komplex ausmodulierter Technologie.
Laut SGI soll Prism aufbauend auf der Open-Source-Betriebsumgebung Linux, den Intel-Itanium2-Prozessoren und ATI-Graphik-Beschleunigern eine Plattform bieten, die für Implementierungen in Bildung, Kultur und Architektur neue wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten erlauben soll.
