22.10.2004

UNO-STUDIE

Roboter schupfen künftig den Haushalt

Die Zahl der Roboter, die uns den Alltag durch Staubsaugen, Rasenmähen oder Unterhaltung erleichtern, soll sich bis 2007 versiebenfachen. Dies besagt eine aktuelle Studie der UNO, die dafür vor allem die sinkenden Preise für Haushalts-Roboter verantwortlich macht.

Demnach waren zum Ende 2003 bereits 607.000 Roboter im Einsatz, der Großteil davon waren Robo-Staubsauger, die Zahl der Rasenmäher-Bots stieg unterdessen auf 37.000 an.

Bis Ende 2007 sollen laut der Studie 4,1 Millionen Roboter in den weltweiten Haushalten mithelfen, neben dem Staubsaugen sollen die Bots dann auch zum Fensterputzen und Pool säubern eingesetzt werden.

Leistbar und hilfreich

Auch die Verkäufe von so genannten "Entertainment Robots" wie etwa Sonys "Aibo" sind weltweit auf 692.000 angestiegen.

Bis vor kurzem haben die Roboter laut Colin Angle von iRobot, dem Hersteller des Robo-Staubsaugers Roomba, meist die Erwartungen nicht erfüllt. Deshalb werden die Blech-Gehilfen derzeit noch mit Skepsis betrachtet.

Laut Angle sei man nun aber an einem Punkt angelangt, wo die Roboter erstens leistbar und zweitens eine wirkliche Hilfe werden.