VeriSign sucht Tester für neuen Barcode
VeriSign, seit Jahresanfang Organisator der Internet-Verzeichnisse für RFID-Tags, beginnt mit den ersten offiziellen System-Testläufen.
Das EPC-Starter-Service soll private Pilotprojekte ermöglichen, bei denen die Handelsketten die Nutzung von EPCglobal Network beginnen und gleichzeitig Erfahrungen mit den Funkchips sammeln, gab VeriSign bekannt.
"EPC ist drauf und dran, die Art, wie wir Lieferketten betrachten, zu revolutionieren. Das System bietet ganz neue Effizienz- und Prozesssteuerungsmöglichkeiten", sagte Dick Cantwell, Chairman des Boards von EPC Global.
"Um die Art und die Größenordnung dieser Vorteile wirklich begreifen zu können, müssen Unternehmen zunächst eigene Pilotprojekte durchführen."
EPC [Electronic Product Code] soll in Zukunft den gewohnten Barcode ablösen, der bisher nur Produktgruppen zusammenfasste. Mit EPC soll es möglich sein, jeder einzelnen Cola-Dose eine eigene Erkennungsnummer zu geben und damit zu verfolgen.
Waren sollen einzeln verfolgbar werdenMonatliche Gebühr
VeriSign bietet laut eigenen Angaben "die kritischen Komponenten des Netzwerks", die eine Speicherung sowie die Erfassung und den gemeinsamen Zugriff auf RFID-Produktinformationen ermöglichen sollen.
Die EPCglobal-Normen für einige dieser Komponenten befinden sich zurzeit jedoch noch in der Entwicklungsphase. Laut VeriSign entsprechen seine Dienste den Normen, die sich bereits etabliert haben.
VeriSign selbst betreibt den "Object Naming Service" [ONS]-Rootserver von EPCglobal Network für EPCglobal.
Das EPC-Starter-Service ist allerdings nicht kostenlos, neben einer pauschalen Implementierungsgebühr fallen zudem monatliche Beiträge an.
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