Weiter Wachstumspotenzial für Mobilfunk
Rund 144,2 Mio. Menschen in Mittel- und Osteuropa nutzten Ende August Mobiltelefone. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts EMC hervor, die auf der 9. GSM-Konferenz für Mittel- und Osteuropa in Zagreb vorgestellt wurde.
Obwohl der Mobilfunkmarkt in den vergangenen zehn Jahren bereits Zuwachsraten von bis zu 40 Prozent verzeichnet hat, sehen die Experten noch immer großes Potenzial für neue neue Technologien, wie die kroatische Nachrichtenagentur HINA berichtet.
Laut EMC-Analyse entfallen neun Prozent der weltweit 1,57 Mrd. großen "Mobil"-Population auf Mittel- und Osteuropa.
Im Vergleich zum August 2003 gab es heuer im August mehr als 40 Mio. neue Handykunden in dieser Region. Bis 2007 werden rund 200 Mio. Handynutzer in Mittel- und Osteuropa erwartet.
Österreich steht derzeit bei einer Handy-Penetrationsrate von 91,8 Prozent. Die Jahre des "wilden Wachstums" sid laut mobilkom-Chef Boris Nemsic vorbei.
Mobilfunk-Penetration flacht weiter abRussland ist größter Markt
Die meisten Nutzer in dieser Region haben die Deutsche Telekom [15 Mio.], gefolgt von Telenor [neun Mio.], France Telecom [acht Mio.], TeliaSonera [sieben Mio.] und Vodafone [vier Mio.].
Der größte Markt in der Region ist Russland mit 50 Mio. Nutzern vor Polen [20 Mio.] und Tschechien [zehn Mio. Kunden].
In Tschechien beträgt die Marktsättigung rund 100 Prozent, in Slowenien 90 Prozent, während Kroatien mit 60 Prozent an sechster Stelle liegt.
