Oracle lässt bei PeopleSoft nicht locker
Oracle hat erneut die Angebotsfrist für eine feindliche Übernahme seines Rivalen PeopleSoft verlängert.
Das ursprünglich am Freitag auslaufende Angebot an die PeopleSoft-Aktionäre von 21 Dollar [17,1 Euro] je Aktie werde nun bis zum 8. Oktober verlängert, teilte Oracle mit. Das Angebot mit einem Volumen von gegenwärtig 7,7 Mrd. Dollar war erstmals im Juni 2003 den PeopleSoft-Aktionären unterbreitet worden.
Die EU-Kommission will bis Ende Oktober über die feindliche Übernahme des US-Softwarekonzerns PeopleSoft durch Oracle entscheiden. Die Kommission sei noch in der Diskussion mit Oracle, sagte eine Kommissionssprecherin am Freitag in Brüssel.
Wettbewerbskommissar Mario Monti würde aber gern seine Entscheidung fällen, bevor er Ende Oktober aus dem Amt scheide, fügte sie hinzu.
Ein Gericht in den USA hatte kürzlich einen Antrag der US-Regierung klar abgewiesen, die Übernahme zu untersagen. Die Bedenken des US-Justizministeriums ähnelten denen der EU-Kommission.
US-Gericht gibt Oracle grünes Licht
