One-Haupteigentümer E.ON unter Druck
Der deutsche Stromversorger E.ON ist in letzten Tagen unter heftigen Druck geraten. Die angekündigte Erhöhung des Strompreises war von Politik, Wirtschaft und Medien so heftig kritisiert worden, dass sich Firmenchef Wulf Bernotat zu deutlichen Worten genötigt sah.
"Wir sind weder Betrüger noch Abzocker", sagte er, E.ON werde zu Unrecht angegriffen, eine Strompreiserhöhung sei nicht beantragt worden, Absprachen gebe es nicht.
Noch vor wenigen Tagen hatte E.ON erklärt, man prüfe Erhöhungen in Hinblick auf Preise für Haushalte und Industrie. Zuvor hatten Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE und Vattenfall Europe konkrete Pläne zur Preiserhöhung bestätigt.
Nachdem E.ON im November 2003 bestätigt hatte, die Beteiligung von an One [50,1 Prozent] verkaufen zu wollen, kursieren Gerüchte über angeblich direkt bevorstehende Übernahmen.
Die Bestätigung von E.ON
