Neue Verkaufsgerüchte um One
Auf dem österreichischen Telekom-Markt ist derzeit allerhand in Bewegung, neben dem TA-Verkauf verdichten sich wieder einmal die Gerüchte um den möglichen Verkauf des drittgrößten Mobilfunkers One.
So will "News" erfahren haben, dass die Vorbereitungen für eine Übernahme der Mehrheit an One durch Hutchison 3G bereits weit fortgeschritten sei. Auslöser der Gelüste seien die bisher schwachen Kundenzahlen bei "Drei", dazu fallen beträchtliche, laufende Roaming-Kosten an, da "3" bis zum Vollausbau seines eigenen UMTS-Netzes als Untermieter im Netz der TA agiert.
Hutchison 3G Austria hat den Bericht von News prompt dementiert. "Wir haben kein Interesse an One bekundet und haben auch keine Ambition, Anteile an One zu erwerben. Diese Behauptung war, ist und bleibt ein Gerücht", sagte Geschäftsführer Berthold Thoma am Mittwoch Nachmittag.
Viel Aufregung um den TA-VerkaufNeue Zahlen am Freitag
Die neuen Kundenzahlen würden von "3" am Freitag bekannt gegeben, vorab war von Thoma nur zu erfahren, dass man mit der "Entwicklung sehr zufrieden" sei.
Bei dem von News berichteten Abbau von 350 der ehemals 525 Mitarbeiter handle es sich um die bereits vor Wochen bekannt gegebenen Auslagerungspläne für nicht zum Kerngeschäft von "3" gehörenden Bereiche. Dies bedeute nicht, dass die betroffenen Mitarbeiter dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren werden.
Konkret geht es um die 50,1 Prozent, die der deutsche Handynetzbetreiber E.ON an ONE hält. Die rund 600 Millionen Euro teuren Anteile stehen seit Jahren immer wieder zur Disposition.
