TA-Vorstand Fischer will zur ÖBB
Rudolf Fischer, Festnetzvorstand der Telekom Austria und Mitglied im ÖBB-Aufsichtsrat, hat sich um einen Posten im Vorstand der ÖBB-Holding beworben.
Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Die Position war ausgeschrieben worden, nachdem Vorstands-Mitglied Josef Moser Ende Juni zum Rechnungshof-Präsidenten gewählt worden war.
Laut "profil" hat Personalberater Egon Zehnder, bei dem 34 Bewerbungen für den ÖBB-Job eingegangen sind, TA-Manager Fischer in die engere Wahl genommen. Fischer soll auch auf breite Unterstützung durch den ÖBB-Aufsichtsrat zählen können. FP-Verkehrsminister und Vizekanzler Hubert Gorbach favorisiert jedoch nach wie vor Asfinag-Chef Walter Hecke.
Ungewisse Zukunftsperspektiven
"Profil" zufolge hat sich Fischer für die Bewerbung entschieden,
nachdem seine Zukunftssperspektiven in der TA ungewiss sind: Bei den
Verhandlungen mit der Swisscom soll sich Fischer demonstrativ
ablehnend verhalten haben, womit er sich den Unmut von
Finanzminister Karl-Heinz Grasser zugezogen haben soll.
Swisscom-Debakel "keine Katastrophe"
