Messe "Futura" zeigt Zukunft im Haushalt
Auf der Fachmesse Futura in Salzburg zeigen bis Sonntag 129 Aussteller ihre Innovationen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushaltstechnik und Telekommunikation.
Vor allem im Bereich der Haushaltgeräte ist die Entwicklung rasant.
"50 Prozent des Innenlebens unserer Geräte hat es vor fünf Jahren noch nicht gegeben. Das sind Werte, wie man sie sonst aus der Unterhaltungselektronik gewöhnt ist", so Branchensprecher Franz Schlechta.
So stellt etwa Gorenje Austria seine Waschmaschine mit Touch Screen vor. Der Bediener gibt Verschmutzungsgrad und Gewebeart an, das Gerät empfiehlt Waschmodus, Waschmittelmenge etc.
Electrolux hat bereits 2002 eine sprechende Waschmaschine auf den indischen Markt gebracht. "Washy Talky" verfügt über ein Vokabular von über 90 englischen und Hindi-Phrasen.
Waschmaschine gibt AnweisungenVollautomatik-Geschirrspüler und Herd
Bei den neuen Vollautomatik-Geschirrspülern [z.B. von Siemens, Neff, Miele oder Bosch] genügt ein Tastendruck - das Gerät erkennt mit Hilfe von Sensoren, wie stark verschmutzt das Geschirr ist und passt Spüldauer, Wassermenge und Temperatur an.
Auch das Backrohr "denkt mit": Man muss nur die gewünschte Funktion und das Gewicht des Kochguts eingeben, der Ofen errechnet die Backzeit und bestimmt das Programm.
Außerdem wird der Herd zum elektronischen Kochbuch: Küchengeheimnisse können im Backofen gespeichert werden.
Wer nicht gern Kochbücher wälzt, ist mit Herden mit integriertem Rezeptspeicher gut beraten. Mehr als 100 Anleitungen können abgerufen werden.
Haus wird in zehn Jahren intelligent
In zehn Jahren soll das Konzept des "intelligenten Hauses", das
alle Geräte vernetzt und auf Kälte, Hitze, Bewegungg und
Luftfeuchtigkeit reagiert nach Expertenschätzungen Realität sein.
Vier Samurai vernetzen den HaushaltStaubsauger-Roboter
Schon jetzt werden einige Staubsauger-Roboter [etwa von Kärcher oder Samsung] im Handel angeboten, nun bringt auch Siemens einen Saugbot auf den Markt.
Der zwölf Zentimeter hohe und zwei Kilogramm schwere Siemens Cruiser orinetiert sich mittels Berührungssensoren. Er findet seine Ladestation bei fälligem Boxenstopp selbstständig.
Kühlschränke, die Lebensmittel erkennen und selbstständig eine Einkaufsliste erstellen, befinden sich noch in der Testphase.
Geräte mit integriertem Fernseher gibt es bereits, z.B. CoolMedia von Bosch mit 15 Zoll LCD-Flachbildschirm und schwenkbarem Monitor.
Keine Käufer
Doch Käufer für bisher am Markt erhältliche intelligente
Kühlschränke oder Mikrowellen fanden sich derzeit noch kaum. Dabei
scheitert es nicht nur an den Preisvorstellungen der Hersteller,
sondern auch an dem fehlenden Nutzen der technikbestückten
Haushaltsgeräte.
Niemand will den Internet-Kühlschrank
