Neue Communicator-Generation am Start
Nokia hat am Dienstag neue Modelle aus der Communicator-Familie vorgestellt. Zielgruppe sind in erster Linie mobile Unternehmen und Arbeitnehmer.
Neben dem Topmodell 9500 mit allen bewährten Funktionen wird nun auch eine abgespeckte Version 9300 im handlicheren Format angeboten.
Jörg Pribil, Geschäftsführer von Nokia Österreich und Schweiz: "Nokia geht davon aus, dass Mobilität den Berufsalltag weiterhin bestimmen wird: Viele Arbeitnehmer entscheiden zunehmend selbst, wann, wie und von wo aus sie ihrer Tätigkeit nachgehen."
Einer Branchenstudie zufolge ist der weltweite Handyabsatz im zweiten Quartal auf ein Rekordniveau gestiegen. Nokia konnte dabei den eigenen Trend rückläufiger Verkäufe im Vergleich zum ersten Quartal stoppen.
Handy-Absatz auf RekordniveauGPRS, EDGE, WLAN und Bluetooth
Mit dem Triband-Nokia 9500 kann man in gewohnter Weise auf Unternehmensdaten zugreifen, Kalender und Kontakte verwalten, E-Mails bearbeiten und alle gängigen Office-Lösungen verwenden.
Neu ist dabei eine E-Mail-Push-Funktion, eine VGA-Kamera und die Datenübertragung via GPRS, EDGE, WLAN und Bluetooth.
Die Software für die Communicator-Plattform stammt von IBM, sie unterstützt Symbian OS.
Das Gerät mit Außen- und Innendisplay und 80 MB internem Speicher bringt 222 Gramm auf die Waage und misst 14,8 x 5,7 x 2,4 Zentimeter.
"Wir erwarten uns viel vom neuen Communicator", meint Mikko Stout, Head of Terminal Sales Enterprise Solutions Europe, zu futurezone.ORF.at. Er will mit dem Gerät Geschäftskunden ansprechen, die ihre IT-Infrastruktur auf mobile Geräte ausweiten wollen.
9500 ab Oktober für 800 Euro
Der Nokia 9500 ist ab Oktober in Österreich erhältlich und kostet
voraussichtlich 800 Euro.
Mobile Anwendungen von Nokia und IBM9300 ist leichter und kompakter
Ab dem ersten Quartal 2005 wird die Variante 9300 auf den Markt kommen, die Business- und Lifestyle-Handy kombinieren soll.
Mit 167 Gramm und 132 Millimetern Länge erweist diese sich handlicher und lässt sich mit einer Hand bedienen. Der Richtpreis liegt bei rund 700 Euro.
Beim ersten Kurztest erweisen sich die Bildschirme beider Geräte als scharf und gut leserlich, das Display des 9300 ist zwar etwas kleiner, besitzt jedoch die gleiche Auflösung.
Während das Nokia 9500 noch an das gewohnte Communicator-Feeling erinnert, liegt das 9300 wie ein herkömmliches Handy a la 6310 in der Hand.
Einziger Wermutstropfen des 9300: der fehlende WLAN-Zugang.
