07.09.2004

USA

Schulbeginn bringt Boom für Gadgets

Während in der Vergangenheit vor allem Papier- und Buchhandel sowie die Bekleidungsindustrie vom Schulbeginn profitierten, wird mehr und mehr mehr in technisches [Lern-]Zubehör investiert.

In den USA werden heuer rund 40 Milliarden Dollar für "Back to school"-Produkte ausgegeben, mehr als ein Viertel davon [10,6 Mrd. Dollar] fällt bereits auf Unterhaltungselektronik.

Zu den Bestsellern bei Schülern und Studenten zählen dabei Notebooks, MP3-Player und Kamerahandys.

Immer mehr Hersteller rechnen mit dem Schulgeschäft und bringen neue Produkte zu diesem Zeitpunkt, so auch Computer-Hersteller Apple, der erst vergangene Woche den neuen iMac präsentierte.

Apple mit iBook und iPod dabei

Bei den Notebooks sind dabei vor allem WLAN-fähige Geräte gefragt, am beliebtesten sind bei den US-Studenten der Dell Inspiron 700M, Apples iBook sowie der Averatec C3500 Convertible, ein Hybrid aus Notebook und Tablet-PC.

Im Vergleich zu letztem Herbst haben die Notebook-Verkäufe laut der Marktforschungsfirma NPD bereits um 30 Prozent zugelegt.

Ein MP3-Player steht vor allem bei den Teenagern auf der Wunschliste ganz oben, wie eine Befragung an 300 US-High-Schools ergab. Aber auch für Studenten in Wohnheimen ersparen die portablen Player eine Menge Gerätschaft.

Auch hier zählt Apples iPod zu den beliebtesten Modellen, die Händler tun sich derzeit schwer, ihre Lager aufzufüllen.

Nachfrage bei Multimedia-Handys

Und obwohl Handys bereits weit verbreitet sind, rüsten viele nun auf besser ausgestattete Modelle mit Kameras und interaktiven Features auf.

Besonders gefragt ist dabei der Sidekick von Danger, der ein Handy mit E-Mailen, Instant Messaging, Surfen im Netz, Games und einem Organizer verbindet.

Bei allen diesen Geräten geht es natürlich weniger um den Lernnutzen, vielmehr um den Lifestyle-Faktor, den sie mit sich bringen.

Was für Schüler und Studenten vielleicht mehr Spaß an der Schule oder Uni bringt, ist für die Eltern vor allem ein teures Vergnügen.