TA: Keine Einigung auf Kollektivvertrag
Derzeit Funkstille, Betriebsrat erhöht Druck
Im Streit über einen neuen Kollektivvertrag für die Bediensteten der Telekom-Austria-Gruppe erhöht nun der Betriebsrat den Druck.
Zentralbetriebsratsvorsitzender Michael Kolek kündigte zwar einen Weihnachtsfrieden an, aber wenn bis Jänner keine Einigung erzielt wird, dann sollen die Betriebsversammlungen deutlich ausgedehnt werden.
Derzeit Funkstille
So könnten einzelne Teilbereiche für einige Stunden lahmgelegt werden. Derzeit herrscht jedenfalls Funkstille zwischen den Verhandlungsparteien. Kolek wartet weiter auf ein Angebot, "für das es sich auszahlt zu verhandeln".
Das TA-Management will die Mitarbeiterbeteiligungen in den Kollektivvertrag einrechnen, was der Betriebsrat massiv ablehnt. "Unter diesen Bedingungen kann ich nur alle Arbeitnehmer vor Mitarbeiterbeteiligungen warnen", so Kolek.
Geboten wurden von der TA bisher 2,7 Prozent Gehaltserhöhung. Das ist Kolek aber deutlich zu wenig. So hätten die Beschäftigten der Mitbewerber ein Plus von drei Prozent erhalten - bei weit schlechterer Ertragslage als bei der TA.
(APA)
