28.07.2004

Q1 2004/05

Chips und Mobilfunk helfen Sony und NEC

Während der japanische Elektronikkonzern NEC vor allem aufgrund der starken Nachfrage nach Chips ein besseres Quartalsergebnis erzielen konnte, verhalf der schwache Yen-Kurs Konkurrent Sony zu Gewinnen.

NECs Betriebsergebnis sei im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 um 37,3 Prozent auf 16,53 Milliarden Yen [rund 123 Millionen Euro] gesteigert worden, teilte NEC mit. Die Umsätze stiegen im Zeitraum April bis Ende Juni um 2,5 Prozent auf 1,056 Billionen Yen.

Der Reingewinn sei auf 20,95 Milliarden Yen [155,75 Millionen Euro] von 700 Millionen Yen im Vorjahr angestiegen.

Für das Gesamtjahr bekräftigte NEC die Prognose, den Konzern-Reingewinn um 70 Prozent auf 70 Milliarden Yen verbessern zu wollen.

Schwacher Yen hilft Sony

Sony hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 entgegen den Erwartungen einen Gewinn erwirtschaftet. Ein schwacher Yen-Kurs beflügelte die Auslands-Umsätze und milderte die verhaltene Inlandsnachfrage ab.

Der Umsatz blieb mit einem marginalen Plus von 0,5 Prozent mit 5,2 Billionen Yen nahezu auf Vorjahresniveau. Der Konzern-Reingewinn stieg auf 23,26 Milliarden Yen nach 1,1 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum.

Ausschlaggebend dafür waren unter anderem Gewinne von Tochterfirmen wie etwa Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson. Das Betriebsergebnis liegt bei 9,77 Milliarden Yen [rund 73 Millionen Euro], ein Rückgang um 41,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Sony rechnet auch im laufenden Quartal bis Ende September mit einem Gewinn, der in etwa auf Vorjahresniveau liegen soll. Für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März bestätigte Sony seine bisherige Geschäftsprognose, wonach der Betriebsgewinn 160 Milliarden Yen betragen soll.