168 Beamten wurden GPS-Chips implantiert
Um Entführungen vorzubeugen und den Zugang zu geheimen Informationen genauer beschränken zu können, wurden 168 Mitarbeitern des Nationalen Informationszentrums in Mexiko nun ein GPS-Chip implantiert.
Auch das leitende Personal, wie etwa der mexikanische Generalstaatsanwalt Rafael Macedo de la Concha, trägt nun ein Chip-Implantat im Arm.
"Es ist ein Hochsicherheitsareal und wir haben durch den Chip Zutritt dazu," so Macedo, der zugab, das Implantat schmerze noch ein bisschen. "Es dient einzig und allein der Sicherheit, so kann ich jederzeit lokalisiert werden."
Barcelonas Partyjünger chippen sich freiwillig
Die Beamten in Mexiko hatten wohl keine andere Wahl, in Spanien
unterziehen sich Partyjünger jedoch freiwillig einer solchen
Prozedur. Weil zu viel Ballast beim Tanzen behindert, können sich
Stammgäste einen RFID-Chip [Radio Frequency Identification] mit
Kreditkartenfunktion implantieren lassen. Bezahlt wird dann durch
ein einfaches Winken vor einem Scanner.
Party mit implantierten FunkchipsEntfernung [un]möglich?
Genaue Angaben zu den Chips, etwa deren Erzeugerfirma, sind nicht bekannt. Er soll im Arm knapp unter der Haut sitzen und "nicht entfernbar", sondern nur deaktivierbar sein.
Gerade Kidnapping ist ein großes Problem in Mexiko. Von 1992 bis 2002 wurden über 15.000 Entführungen verzeichnet, nur in Kolumbien gab es noch mehr.
Es darf jedoch bezweifelt werden, ob sich die potenziellen Entführer von den Chips abschrecken lassen.
Wahrscheinlich scheint eher eine Verschlechterung der Situation für die Entführten, da die Verbrecher künftig einfach zum Messer greifen könnten, um den Chip zu entfernen.
