Infineon will weiter auslagern
Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon prüft, seine Maschinen künftig von Fremdfirmen warten zu lassen.
"Das Thema wurde auf der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 19. Mai besprochen", sagte Klaus Luschtinetz, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Mitglied des Infineon-Aufsichtsrats, der "Financial Times Deutschland" [Mittwochsausgabe].
Insgesamt wären rund 700 Beschäftigte an den Standorten Regensburg, Perlach bei München und Villach in Österreich betroffen. "Wir lehnen die Pläne ab, befürchten einen Know-how-Verlust und eine Abhängigkeit vom Dienstleister", sagte Luschtinetz.
Der Konzern riskiert mit dem Schritt erneut einen Konflikt mit der Belegschaft. Er hatte bereits mehrfach öffentlich über die Verlagerung von Betriebsteilen ins Ausland oder an Fremdfirmen nachgedacht und es zum Teil schon umgesetzt. Infineon lehnte laut "FTD" eine Stellungnahme ab.
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