07.07.2004

CHIPS

Infineon will weiter auslagern

Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon prüft, seine Maschinen künftig von Fremdfirmen warten zu lassen.

"Das Thema wurde auf der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 19. Mai besprochen", sagte Klaus Luschtinetz, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und Mitglied des Infineon-Aufsichtsrats, der "Financial Times Deutschland" [Mittwochsausgabe].

Insgesamt wären rund 700 Beschäftigte an den Standorten Regensburg, Perlach bei München und Villach in Österreich betroffen. "Wir lehnen die Pläne ab, befürchten einen Know-how-Verlust und eine Abhängigkeit vom Dienstleister", sagte Luschtinetz.