01.07.2004

DIGITALFUNK BOS

Zweifel an Einsparungen bei Blaulichtfunk

Vor rund einer Woche hat das Innenministerium nach langen Verzögerungen den Auftrag für ein bundesweites Blaulichtfunksystem ["Digitalfunk BOS Austria"] neu vergeben und in diesem Zusammenhang von Einsparungen gegenüber der Erstausschreibung von über der Hälfte gesprochen.

Diese Kostenreduktion wurden nicht zuletzt mit der zur Verfügung Stellung von Funkmastenstandorten durch die Länder begründet. Den Hilfsorganisationen fehlt jedoch der Glauben an die Umsetzung, sie sehen ein Ping Pong-Spiel zwischen Bund und Ländern.

Schließlich müssten die Länder, genauso wie zuvor der alte Auftragnehmer master-talk, die Standorte erst suchen und erwerben. Obendrein sei noch nicht geregelt, wer die Endgeräte im Preis von 700 bis 1.000 Euro zahlen würde. Laut sagen wollen sie das laut APA aber nicht, sie fürchten demnach Repressalien beim BOS-Aufbau.