01.07.2004

NPAPI

Mozilla überarbeitet Plug-in-Standard

Die Mozilla-Stiftung will zusammen mit anderen Herstellern alternativer Browser einen neuen bzw. überarbeiteten Standard für Plug-ins in Browsern schaffen.

Gemeinsam mit Apple [Safari], Opera, Macromedia und Sun soll derart der Anwendungsbereich des Netscape Plugin Application Interface [NPAPI] ausgeweitet werden, um ein sicheres Plug-in-Modell auf Open-Source-Basis für alternative Browser [abseits des Internet Explorers von Microsoft] zu schaffen.

Damit treten die Hersteller geschlossen gegen Microsofts ActiveX an, das zuletzt wegen gravierender Sicherheitslücken vermehrt unter Beschuss gekommen ist.

Integration in den kommenden Wochen

Es gebe derzeit ein Loch, wenn man nicht Teil der ActiveX-Welt von Microsoft sein möchte, meint die Präsidentin der Mozilla-Stiftung, Mitchell Baker. Nun wolle man dieses Loch schließen und das nicht nur für Mozilla.

Mozillas Update für NPAPI beruht auf den Empfehlungen des World Wide Web Consortium [W3C] namens DOM [Document Object Model]. Diese ermöglichen Script-Sprachen wie JavaScript, direkt mit Elementen einer Website zu agieren.

Laut Baker soll das neue NPAPI in den nächsten Wochen in den Mozilla-Code integriert werden und dann in die Testphase gehen. Allerdings bedarf es der Unterstützung der Plug-in-Anbieter, um die Technologie zu verbreiten. Dafür gibt es derzeit noch keinen zeitlichen Rahmen.