Ex-Mitarbeiter will 4,6 Millionen Dollar
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Sharp verklagt den japanischen Elektronikkonzern auf Gewinnbeteiligung.
Der Kläger verlangt 4,6 Millionen Dollar für eine Schlüssel-Technologie, die er für den Einsatz in Flat-Screen-Produkten entwickelt hat.
Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das die Effizienz von LCDs verbessert und dabei Kosten und Energiebedarf eingespart haben soll.
Nach seiner Pensionierung erhielt der Kläger von Sharp eine Prämie über 7.000 USD für seine Leistungen. In der Klageschrift heißt es jedoch, dass die Technologie Sharp bis zum Ablaufen des Patents 2009 einen zusätzlichen Gewinn von rund 880 Millionen USD bringen wird.
LCD-Fernseher boomen
Laut einer Studie von Nikkei Market Access sollen heuer noch
weltweit 7,96 Millionen LCD-Fernseher verkauft werden.
7,7 Millionen LCD-Fernseher für 2004Sharp äußert sich nicht
Nach Ansicht des über 60-Jährigen gebühren ihm für seine Erfindung mindestens 100 Millionen USD, er wolle jedoch nur einen Teilbetrag einklagen. Sharp hat sich zu der Klage noch nicht geäußert.
Nach einem über 20-jährigen Patentstreit hatte Konkurrent Sony kürzlich seine Auseinandersetzungen mit dem deutschen Erfinder des "Walkman", Andreas Pavel, beigelegt.
Zur Beilegung des Streits soll der japanische Elektronikkonzern laut "Spiegel" "einige Millionen Euro locker gemacht" haben.
Walkman-Patentstreit beigelegt
