28.06.2004

SERVERMARKT

MS und Fujitsu produzieren gemeinsam

Microsoft [MS] und der japanische Computerhersteller Fujitsu haben sich auf die gemeinsame Produktion von Windows-Servern der nächsten Generation geeinigt.

Bis 2007 sollen die Umsätze aus dem Verkauf der neuen Netzwerk-Zentralrechner sowie von Software und Dienstleistungen umgerechnet rund sechs Milliarden Euro erreichen, wie die beiden Konzerne mitteilten.

Fujitsu will ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres den mit einem Intel-Itanium-Prozessor ausgestatteten neuen Rechner für das derzeitige Betriebssystem Windows Server 2003 verkaufen.

Zwei Jahre später soll die Weiterentwicklung für das neue Microsoft-Betriebssystem Longhorn auf den Markt kommen.

Fujitsu-Mitarbeiter dürfen zu MS

Microsoft-Chef Steve Ballmer begrüßte die Zusammenarbeit und würdigte die vor vier Jahren geschlossene Allianz der beiden Firmen. "Fujitsu ist einer unserer wichtigsten globalen Partner", so Ballmer.

Für das Server-Projekt sollen Fujitsu-Mitarbeiter in einer gemeinsame Arbeitsgruppe auch direkten Zugang zum Microsoft-Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington erhalten.

Mitte des Monats hatte der japanische Konzern bereits eine Kooperation mit dem deutschen Softwarehaus SAP angekündigt, die auf Servern des konkurrierenden Betriebssystems Linux basiert.