MS und Fujitsu produzieren gemeinsam
Microsoft [MS] und der japanische Computerhersteller Fujitsu haben sich auf die gemeinsame Produktion von Windows-Servern der nächsten Generation geeinigt.
Bis 2007 sollen die Umsätze aus dem Verkauf der neuen Netzwerk-Zentralrechner sowie von Software und Dienstleistungen umgerechnet rund sechs Milliarden Euro erreichen, wie die beiden Konzerne mitteilten.
Fujitsu will ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres den mit einem Intel-Itanium-Prozessor ausgestatteten neuen Rechner für das derzeitige Betriebssystem Windows Server 2003 verkaufen.
Zwei Jahre später soll die Weiterentwicklung für das neue Microsoft-Betriebssystem Longhorn auf den Markt kommen.
Wachstum am Servermarkt
Der Umsatz am Servermarkt verzeichnete nach Angaben des
Marktforschungsinstituts Gartner im ersten Quartal 2004 einen
Zuwachs um neun Prozent. Damit überschritt die Branche erstmals die
Umsatzmarke von 11,8 Milliarden Dollar, wie Gartner mitteilte.
Servermarkt wächst um neun ProzentFujitsu-Mitarbeiter dürfen zu MS
Microsoft-Chef Steve Ballmer begrüßte die Zusammenarbeit und würdigte die vor vier Jahren geschlossene Allianz der beiden Firmen. "Fujitsu ist einer unserer wichtigsten globalen Partner", so Ballmer.
Für das Server-Projekt sollen Fujitsu-Mitarbeiter in einer gemeinsame Arbeitsgruppe auch direkten Zugang zum Microsoft-Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington erhalten.
Mitte des Monats hatte der japanische Konzern bereits eine Kooperation mit dem deutschen Softwarehaus SAP angekündigt, die auf Servern des konkurrierenden Betriebssystems Linux basiert.
