Intel weiht neue Chipfabrik in Irland ein
Intel hat die größte Chip-Fabrik des Unternehmens außerhalb der USA am Montag im irischen Leixlip eingeweiht.
In das 52.000 Quadratmeter große Werk investierte der weltgrößte Chiphersteller nach eigenen Angaben rund 2 Mrd. USD. "Wir bauen die größten und teuersten Fabriken für die weltweit kleinsten Komponenten der Welt", sagte Intel-Chef Craig Barrett.
Die Fab 24 ist die einzige Intel-Fabrik außerhalb der USA, die derzeit in der neuen 90 Nanometer-Technologie produziert. Mit der neuen Fertigungstechnik erhofft sich Intel, bereits in diesem Jahr eine Bruttogewinnmarge von 62 Prozent zu erzielen. Bis Ende 2005 soll die Beschäftigtenzahl in dem Werk 1000 Mitarbeiter erreichen.
Dreißig Jahre Erfahrung
Für eine Erholung in der Chipbranche ist Barrett vorsichtig
optimistisch. "Die Industrie steht besser da als in den vergangenen
drei Jahren." Viele Faktoren wie politische Einflüsse durch Kriege
und Terror ließen sich jedoch nicht vorhersagen. "Ich bin seit
dreißig Jahren in der Branche und habe zehn Rezessionen und zehn
Erholungsphasen des Marktes miterlebt", schilderte der Intel-Chef
seine Erfahrungen.
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