Microsoft zahlt 12,75 Mio. Dollar an Opera
Microsoft zahlt dem norwegischen Softwarehersteller Opera 12,5 Millionen Dollar [10,6 Mio. Euro], um einem angedrohten Rechtsstreit zu umgehen.
Der Streitpunkt sind Seiten des MSN-Portals, die durch einen eingebauten HTML-Code am Opera-Browser schlecht dargestellt werden.
Opera hatte Microsoft diese Tatsache in der Vergangenheit bereits mehrmals vorgeworfen, nicht nur bei der letzten Version des Browsers.
Damit bestätigt sich die Einschätzung von Beobachtern, nach der MS derzeit einen Gutteil seines auf mehr als 50 Mrd. USD geschätzten Barvermögens dazu verwendet, um Rechtsstreitigkeiten beizulegen. So soll einerseits das Image aufgebessert werden, andererseits will man bei Schlüsseltechnologien freie Hand bekommen.
Microsoft kauft sich HandlungsfreiheitWachsam gegenüber Alternativen
Weil in letzter Zeit immer mehr alternative Browser auf den Markt drängen, scheint sich Microsoft Sorgen zu machen, seine vorherrschende Position zu verlieren.
Das könnte auch damit zusammenhängen, dass in der Weiterentwicklung des Internet Explorers nicht allzu viel passiert ist.
Trotzdem verwenden immer noch rund 94 Prozent weltweit den Internet Explorer für das WWW.
