RIAA verklagt weitere 493 Filesharer
Die US-Musikindustrie hat am Montag weitere 493 Personen verklagt, die angeblich illegal Musik online getauscht haben.
Damit erhöht sich die Zahl der bis dato eingeleiteten Verfahren auf knapp 3.000. Wie in den vorangegangenen Fällen wurden die Klagen gegen unbekannt eingereicht; lediglich die IP-Adressen sind bekannt.
Die Anwälte der Musikindustrie werden sich nun um entsprechende Bescheide kümmern, damit die IP-Adressen bei Providern und Universitäten offen gelegt werden.
Keine User von Unis oder Colleges
Laut Recording Industry Association of America [RIAA] sind in der
aktuellen Klagerunde keine User von Unis oder Colleges dabei. Alle
493 Angeklagte verfügten über Anschlüsse bei herkömmlichen Providern
in 17 US-Bundesstaaten, so die RIAA.
Copyright lässt US-Kids kaltVon den knapp 3.000 Klagen wurde noch keine einzige komplett vor Gericht ausgetragen. 486 Personen haben bis dato zugestimmt, außergerichtlich rund 3.000 USD zu zahlen.
