Nokia verstärkt Aktivitäten in China
Der finnische Handyhersteller will seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in China beträchtlich erweitern.
Der Aktionsplan, den Nokia-Geschäftsführer Jorma Ollila am Freitag vorstellte, sieht eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für CDMA [Code Division Multiple Access] in Peking vor, die im Juni ihren Betrieb aufnehmen soll.
Des weiteren ist ein Postdoktorantenprogramm und eine Abteilung zur Förderung von Open Standards und Technologielokalisation geplant.
In Nokias 1999 gegründeten Pekinger "Product Creation Center", das Produkte wie N2100 and N6108 entwickelt hat, sollen künftig ein ansehnlicher Teil der Nokia-Handys designed und entwickelt werden. "40 Prozent der weltweit verkauften Handys sollen in Peking konzipiert werden," hieß es dazu.
Preisgünstige, innovative Einsteiger-Mobilfunkgeräte für Schwellenländer wie China und Indien bilden dabei einen Schwerpunkt. "China ist sicherlich ein strategischer Teil von Nokias globalem Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks", sagte Nokia-Generaldirektor Ollila.
Nokia zielt mit CDMA-Handys auf Asien abAnpassung an chinesischen Markt
Chinas Mobilfunkmarkt verzeichnet weltweit die höchsten Wachstumsraten und Nokia bezweckt mit dem Schritt auch, sich besser an den chinesischen Markt anzupassen.
Die Postdoktoranten werden sich auf Gebiete wie asiatische User-Interfaces, 3G und andere Radiotechnologie, IPv6 und chinesische Handy-Anwendungen.
Im Zuge einer globalen Initiative, die die Entwicklung offener Technologien und Anwendungen voranbringen soll, wird Nokia überdies mit zehn chinesischen Universitäten zusammenarbeiten und einen Wissenstransfer in Symbian-Technologie bereitstellen.
