Nokia zielt mit CDMA-Handys auf Asien ab
Nokia stellte am Mittwoch zwei Mobiltelefone vor, die dem derzeit etwas angeschlagenen Konzern in Asien weitere Marktanteile verschaffen sollen.
Die CDMA-Handys 3125 und 2112 zielen auf das günstigere Segment des Marktes ab. Beide sollen im dritten Quartal in den Handel kommen.
Das 84 Gramm leichte 3125 unterstützt neben SMS, MMS und WAP auch Videomessaging und kann bis zu drei Minuten lange Memos aufzeichnen. Weiters können Java-Applikationen heruntergeladen werden. Daneben verfügt das Gerät über ein Farbdisplay mit 4.096 Farben [128 mal 128 Pixel] sowie eine Auswahl an Handyspielen und Videoclips.
Mit verschiedenen Zusatzteilen wie einem Kamera-Headset kann das Handy erweitert werden. Die Sprechzeit des Geräts soll bis zu vier Stunden betragen, die Stand-by-Zeit liegt über 300 Stunden.
Das 2112 zielt mit seinem Monochrom-Display mit 96 mal 65 Pixeln mehr auf Einsteiger. Zudem kann es nur Bilder und keine Videos versenden. Dafür wartet es mit einem Bilderrahmen auf der Rückseite sowie einer Taschenlampe auf. Die Sprechzeit soll laut Hersteller mindestens 3,5 Stunden, die Stand-by-Zeit über 300 Stunden betragen.
Konkurrenz drückt Nokia-GewinnForschung für CDMA
Nokia kündigte zudem an, eine eigene Forschungsabteilung für CDMA in Bombay zu gründen. Die Abteilung soll im Juni in Betrieb gehen und auf die lokalen Bedürfnisse der Provider in der Asien-Pazifik-Region eingehen.
Laut Analysten ist Nokia der größte Vertreter auf dem derzeit am schnellsten wachsenden indischen Mobilfunkmarkt, doch Hersteller aus Südkorea knabbern ebenfalls gehörig am CDMA-Kuchen, indem sie direkt mit den Providern kooperieren.
Gerade Länder wie China und Indien versprechen hohes Potenzial, da der Mobilfunkmarkt dort erst am Anfang steht. Wirtschaftswachstum und mehr zur freien Verfügung [also nicht für den täglichen Bedarf aufzuwenden] stehendes Geld nähren den Bedarf nach Mobilität in der Region.
