Intel mit neuen Notebook-Chips
Intel will bei seinen neuen Centrino-Chips mit dem Codenamen "Dothan" von einer neuen Fertigungstechnologie profitieren.
Der weltgrößte Halbleiterhersteller hat am Montag die neue Modellreihe der Pentium M speziell für den Einsatz in Laptops weltweit auf den Markt gebracht. Es seien die ersten Notebookprozessoren, die mit der 90-Nanometer-Technologie hergestellt werden, sagte Jürgen Thiel, Geschäftsführer von Intel Deutschland in München.
81 Prozent mehr Transistoren
Statt wie bei der herkömmlichen 130-Nanometer-Technologie sind
die Strukturen, die auf die einzelnen Chips aufgebracht werden, nur
noch 90 Nanometer [millionstel Millimeter] breit. "Mit 140 Millionen
Transistoren passen im Vergleich zur herkömmlichen 130
Nanometer-Fertigung 81 Prozent mehr Transistoren auf einen Chip", so
Thiel.
Billig-Notebooks mit LinuxIntel erwarte durch das neue Verfahren bereits für dieses Jahr eine Bruttogewinnmarge von 62 Prozent. Zugleich soll die Leistung der Prozessoren, die auf Intels Notebook-Architektur Centrino basieren, eine bis zu 17 Prozent höhere Rechenleistung erreichen als ihre Vorgänger. Die Chips gibt es derzeit mit Taktfrequenzen von 1,7, 1,8 und 2 Gigahertz.
Notebooks stellen einen immer höheren Anteil am Rechner-Gesamtmarkt dar. Allein in Deutschland hatten nach jüngsten Erhebungen von Gartner im Jahr 2003 einen Anteil von 42,1 Prozent.
Bis Mitte Juli sollen insgesamt 50 verschiedene Notebooks unterschiedlicher Hersteller wie IBM, HP, Dell, Samsung und Fujitsu-Siemens mit den neuen Centrino-Chips verfügbar sein.
