Anti-Piraterie-Konferenz in Hamburg
Seit Donnerstag findet in Hamburg das jährliche Meeting der in der MPA zusammengeschlossenen Anti-Piraterie-Organisationen aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika statt.
Dem jährlichen Meeting, dessen Agenda unter anderem den internationalen Austausch über die aktuelle weltweite Situation der Film- und Videopiraterie, themenbezogene Projekte, Erfahrungen und Lösungsansätze für das Problem der Piraterie umfasst, wohnen viele Mitglieder der Anti-Piraterie-Organisationen bei.
MPAA [USA], MPA Europe, VAP [Österreich], Interpol und Sony Computer Entertainment Europe nehmen an dem Meeting teil.
Kooperationen zwischen Film- und Musikbranche
Schwerpunkte des diesjährigen Meetings sind etwa die enge
Kooperation zwischen den Organisationen MPA und der IFPI
[Musikbranche]. Eins der Hauptthemen ist die Untersuchung von
Raubkopien im Labor der IFPI in London, wo weltweite Informationen
zusammenlaufen, um die Ermittlungen gegen Raubpressungen aus
Osteuropa, Russland und Asien zu unterstützen.
Hollywood sieht Erfolg bei Screener-KopienEin weiterer Schwerpunkt sind die seit Mitte 2003 von den amerikanischen Filmstudios eingeführten speziellen Markierungen in Film- oder Tonspuren von Filmen, Videos und DVDs.
Diese Markierungen bleiben in jedem Kopiervorgang vorhanden und sollen somit die Rückverfolgung von Raubkopien bis zu ihrem Herstellungsort ermöglichen.
Primäres Ziel sei es, die Quellen der Raubkopien zu finden, um den Kreislauf der Piraterie zu durchbrechen.
