14.04.2004

VORAB-FILME

Hollywood sieht Erfolg bei Screener-Kopien

Die Zahl von illegal kopierten Screeners [Kopien von Vorab-Exemplaren für Oscar-Juroren] hat im Vergleich zum Vorjahr abgenommen.

30 Prozent der Filme sind dennoch illegal kopiert und vertrieben worden, gab der US-Branchenverband Motion Pictures of America [MPAA] bei einem Treffen von Vertretern von Hollywood-Studios, unabhängigen Filmproduzenten und Film-Innungen vorgelegt bekannt. Im Vorjahr wurden 44 Prozent der Filme unerlaubterweise kopiert.

Jack Valenti, President und CEO der MPAA, führte den Rückgang auf gesteigertes Bewusstsein der Juroren und technologischen Fortschritt zurück.

Erstes Urteil

Einer der Hauptverdächtigen im letzten Screener-Fall, Russell W. Sprague aus Illinois, wurde Montag in Los Angeles schuldig gesprochen.

Er hatte zugegeben, mehr als 200 Filme, darunter "The Last Samurai" und "Master and Commander", zum Download ins Internet gestellt zu haben.